Steam Spiele für Windows laufen jetzt unter Linux.

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      Steam Spiele für Windows laufen jetzt unter Linux.

      https://www.computerbase.de/2018-08/steam-client-linux-gaming-proton/



      Seit Jahren bemüht sich Valve darum, Linux als
      Spieleplattform zu etablieren. Den größten bisherigen Schritt macht
      potentiell die größte Neuerung in der aktuellen Beta-Version des
      Steam-Clients: Ab sofort können dort Windows-Spiele ohne separate
      Portierung mit einer modifizierten Distribution von Wine genutzt werden.



      Ziel der Bemühungen ist es laut Valve, Steam-Nutzern „auch unter Linux einen einfachen und weitreichenden Zugriff auf unseren Spielekatalog zu ermöglichen“.
      Darüber hinaus erhofft sich das Unternehmen, dass sich unter anderem
      durch die Unterstützung der Vulkan-API die Linux-Kompatibilität erhöht –
      denn die Kompatibilitätsumgebung Wine funktioniert nicht immer „out of
      the box“ reibungslos. Genau das ist aber das Ziel von Valve:
      Windows-Spiele sollen so wie native Linux-Spiele genutzt werden können.
      Damit bestätigt sich, was der Quellcode des Clients schon zur Monatsmitte verraten hat.


      Geniale Sache, allerdings sollten sich die Spielentwickler nicht zurück lehnen! Aber für Windows 7 Nutzer die nicht so viel Spielen und Windows 10 scheuen, wäre es doch eine geniale Alternative. Ich begrüße diesen Schritt von Valve sehr. :-)
      Aber vorsichtig, das ist alles noch in der Betaphase, also sollte man vorsichtig sein und ein bisschen Linux Kenntnisse haben. Da man ein bisschen was am Linux System konfigurieren muss. Ich ziehe da eher Rolling-Release Distributionen vor!! Aber ich bin mir sicher, da wird es bald eine Anleitung für Anfänger geben.
      Ab sofort ist Steam Proton für alle Linuxnutzer verfügbar. Gestern kam eine Aktualisierung von Steam rein, in der auch nicht Beta Tester in den Genuß von Steam Proton kommen. :)

      Zu meiner großen Überraschung haben die es tatsächlich in Windeseile dafür gesorgt das The Forest jetzt abspeichern kann, was vorher nicht unter Linux ging. Es haben voll einige Leute den Wunsch geäußert auch The Forest von Steam Proton zu unterstützen.

      Ich nutze Manjaro KDE, den Linux Kernel 4.18.xx, Nvidia 396.54 mit einer Geforce 650 Ti die glücklicherweise die Vulkan API unterstützt. The Forest läuft auf meinem System mit mittleren bis niedrigen Effekten so um die 20-40 Bilder in der Sekunde, also absolut ausreichend für meine Bedürfnisse!! Allerdings ist da noch Optimierungsbedarf, da man irgendwie die Sprache von The Forest nicht umstellen kann. Vielleicht geht es per Konfigurationsdatei?
      Ich habe mir gestern auch mal wieder Linux neben Windows 10 Installiert und war den ersten Tag erst einmal dran das OS auf meine Wünsche einzustellen. Ich bin auf jeden Fall schon einmal wieder sehr beeindruckt, welche Performance Linux gegenüber Windows bietet.

      Im Vorfeld:

      Linux ist immer noch weit davon entfernt ein Gaming System zu sein. Steam Play ist Beta und auch die Treiber an sich sind immer noch nicht so ausgereift wie es z.b. bei Windows der Fall ist. Wer also komplett wechseln möchte, sollte sich im klaren sein das:

      1. Seine Spiele zum großen teil nicht mehr spielbar sein wird und wenn doch mal einige laufen dann..
      2. Diese Spiele, sowohl mit der Grafik als auch mit der Performance immer noch gegenüber Windows hinterher hinken.
      3. Bugs sind immer noch vorhanden, manchmal laufen Spiele gar nicht, dann zu hälfte oder haben andere Probleme wie Steuerung, Grafische probleme oder crashes.
      4. Treiber bei Linux zum großen teil 3th-Party ist und somit nicht alle von den Hardware-Firmen selber kommen und wenn doch, durch den geringen Marktanteil von Linux, vorher noch lieblos dahingeklatscht wurden, da Irrelevant.

      Wine bzw. Steam Play (Proton) Emulieren die Schnittellen von Windows und müssen immer noch weiter Entwickelt werden. Dies hat sehr lange gedauert und wird auch noch extrem lange dauern. Da Valve/Steam aber als sehr große Firma dahinter steht ist der Anfang gemacht und nun müssen halt noch Hardware firmen mit Treibern folgen.

      Zur Installation:

      Ich habe mich mal für Linux Mint in der Version 19 entschieden, Mint basiert auf Ubuntu und kann demnach auch als dieses angesehen werden.
      de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
      Die Installation an sich verlief mehr als nur Problemlos, auch wenn man, sollte man Windows schon vorher Installiert haben und dieses auch nutzen, noch ein wenig an einem Partitionsmanager (Der Hauseigene eignet sich dafür ebenso hervorragend), um eine Patition zu erstellen, wo Linux drauf Installiert werden soll. Dafür gibt es aber auch genug How-To`s im Netz und keiner wird dabei alleine gelassen.
      Der Installationsprozess von Mint übernimmt dann ab diesem Zeitpunkt alles automatisch, sofern man das denn auch möchte. Auch hier wird eine "Live-CD" in meinem Fall ein USB-Stick als Test-OS ohne installation gestartet, nachdem man auf dem "Desktop" ist, kann man sich dann entweder dafür entscheiden Linux zu testen und somit nicht zu installiert, was aber dann natürlich nicht alle Features beinhaltet, ich bezweifel, das Steam dann überhaupt korrekt installiert werden kann. Oder man Installiert direkt von dieser Postition die Linux Disb und genau hier kann man dann aussuchen ob man den Installer einfach Automatisch machen lässt oder eben man Installiert das OS von selber auf eine dafür vorgesehene Partition.

      Zum ersten start:

      Beim ersten start muss noch im UEFI oder Bios, der veränderte Bootmanager ausgewählt werden. Danach kann man dann beim Starten direkt auswählen, ob Linux oder Windows gestartet werden soll. Wer noch nie im UEFI oder Bios war, sollte sich da ebenso ein wenig einlesen.

      Betrieb:

      Sofern es dann auch keine Probleme gab und man nun vor seinem neuem Linux sitzt sind euch halt auch wie bei Windows kaum grenzen gesetzt. Klar werden einige Programme die man vieleicht zu schätzen gelernt hat auf Anhieb nicht mehr funktionieren aber auch das ist vermerzbar, man hat ja schließlich noch Windows neben Linux installiert und kann immer man wieder wechseln. Ich für meinen Teil, werde das so handhaben.
      Ab jetzt kann man aber auch Steam installieren. Dies geschieht entweder über das Terminal (Bei Windows ist es die Eingabeaufforderung), oder in der Anwendungsverwaltung von Mint. Wobei ich bei Anfängern eben zweites bevorzugen würde. Wenn Steam drauf ist, ihr euch eingeloggt habt, würde ich euch vorschlagen erst einmal wieder alle EInstellungen an eure Wünsche anzupassen und vor allem die Bibliotek wieder einzustellen.

      ACHTUNG:

      Wer Windows noch weiter nutzen möchte, sollte nicht den gleichen Installationspfad für seine Spiele nehmen, also nicht genau diesen nehmen wo auch Steam auf Windows seine Spiele hin knallt.
      Die Spiele auf Steam haben eine komplett andere Installations-Routine und alle vorher Installieren Windows-Games werden damit dann überschrieben.
      Das bedeutet, eure Spiele werden zu einem großen Teil gelöscht und neu runtergeladen. Und das immer wieder, wenn ihr eurer OS wechselt.
      Nehmt stattdessen einen anderen Ordner oder vielleicht eine komplett anderen Patition oder Festplatte.

      Warnung:

      Linux scheint immer noch Probleme mti NTFS festplatten zu haben und ihr müsst vielleicht bei jedem Neustart oder Bootvorgang die Festplatte/Partition neu bei Steam und dem OS einhängen.
      Die Festplatte/Partition einmal normal öffnen und dann bei steam den Ordner wieder einhängen.



      Sobald alles so weit ist, ladet ihr euer Spiel runter und versucht eurer glück. Oder und das ist die bessere Idee, die Community hat schon angefangen einen Liste zu erstellen, welche Spiele wie und wo laufen und diese auch permanent für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

      Link: docs.google.com/spreadsheets/d…8/htmlview?sle=true#gid=0

      Wie gesagt, Mint basiert auf Ubuntu und jeder der Linux testen möchte, sollte sich vorher Informieren welche Linux-Distribution auf welchem Linux basiert.

      Viel Glück und vor allem viel Spaß!
      Ich sollte PC-Dompteur werden, ein Peitschenhieb und der PC rennt wieder
      GPU: KFA² GTX 1070 (2000/4006MHz) ;|; CPU: i7 8700K ; 5GHz) with Dark Rock Pro 4 (Maximum 50° / Last) ;|; RAM: 2x 8GB DDR4 (3200MHz)
      sysprofile.de/id34173

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Plage“ ()

      Ja, Linux Mint kann ich als Anfänger echt empfehlen, damit habe ich auch eine Weile gearbeitet. Richtig, Linux Mint basiert auf Ubuntu, und Ubuntu basiert wiederum auf Debian. :)

      Ich habe extra zwei Ordner für Steam angelegt. Ein mal Steam Linux und einmal Steam Windows, so kann man dann bei der Installation auswählen wo Steam das Spiel herunterlädt und installiert.

      Zum einhängen der Festplattenpartitionen ist bei Linux Mint das Programm "gnome-disks" standardmäßig mit dabei. Damit kann man Festplattenpartitionen automatisch einhängen lassen.

      1. Im Linux Mint Startmenü nach Laufwerke suchen.

      2. Dann dieses Programm ausführen, alternativ gibst du im Terminal/Konsole einfach gnome-disks ein und drückst "Enter".

      3. Ich habe dir ein paar Dateien an gehangen, wenn du das so machst wie auf den Bildschirmfotos, dann solltest du ohne Probleme deine Partition einbinden können, und das automatisch. Oben auf "Option zum automatischen einhängen" aktivieren. Darunter dann den Haken "Beim Start einhängen" aktivieren. Wichtig ist, der genaue Pfad von der Partition muss eingetragen werden! Beispiel: /media/schulx64/Daten Platte. Nachdem du auf OK geklickt hast, gegeben falls das Benutzerpasswort eingeben, damit die Partition dauerhaft eingebunden wird. Wenn du das meinst?!
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      Na ja, gut das du das gemacht hast. Dann muss ich das nicht weiter ausbauen.
      Mir ist das alles schon klar. Ich habe Beruflich mehr als 10 Jahre mit Linux verbracht, nur hatten wir damals in der GameServer Branche halt kaum bis gar keine Oberfläche wie KDE und mussten alles über das GUI machen. Gut, ich bin schon etwas eingerostet nach 8 Jahren ohne Linux aber ich muss sagen, das ist wie Fahrrad fahren, alles vergisst man dann doch nicht.

      Das automount über gnome-disks klappt dennoch nur bis zum Neustart des OS denn danach wird zwar die Platte bereitgestellt aber Steam findet diese trotzdem nicht. Abhilfe schafft da dann eh nur einmal die platte kurz über den "Arbeitsplatz" zu starten und danach dann mit Steam zu beginnen.
      Du scheinst dich ja ebenso mit Linux auszukennen und ich wollte dich da auch nicht berichtigen, eher im Gegenteil. Warum ich diesen Text überhaupt geschrieben habe, weis ich nicht. Ich habe dir einfach beipflichten wollen und zack war dieser Text da :P

      Welche Bugs ich allerdings noch beheben muss sind:

      Meine Maus und der Xbox-Controller (Wohl kabel als auch der Wireless) scheinen Probleme bei der Verwendung von Wine bzw. Steam Play(Proton) zu haben, bei Spielen wo es auch eine Linux-Version an sich gibt, Funktionieren diese ohne Probleme, nur eben wie ich schon sagte mit diesem geht gar nichts.

      Maus: Zieht bei jeder Bewegung nach unten und fühlt sich so an als wäre die Mausbeschleunigung komplett kaputt.
      Controller: Funktioniert gar nicht oder wird nicht richtig gemapped.

      Bleibt abzuwarten, ich habe erst vor paar Minuten begonnen die Fehlerquellen zu suchen. Aber wie gesagt, bin etwas eingerostet :D

      Was die Perfromance angeht:

      Joa, kann ich nicht nicht richtig beurteilen, Forest, Life ist Strange: Befor the Storm und Alien Isolation laufen alle problemlos über 100FPS.
      Wohingegen wie ich schon sagte, Forest und Life ist Strange: Befor the Storm probleme mit Maus und Controller haben weil diese wohl über Steam Play laufen und irgendwas bei mir im System nicht richtig genommen wird. Alien Isolation läuft hingegen perfekt.
      Ich sollte PC-Dompteur werden, ein Peitschenhieb und der PC rennt wieder
      GPU: KFA² GTX 1070 (2000/4006MHz) ;|; CPU: i7 8700K ; 5GHz) with Dark Rock Pro 4 (Maximum 50° / Last) ;|; RAM: 2x 8GB DDR4 (3200MHz)
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      Ufff, zehn Jahre Linux?? Ich bin gerade mal zwei bis drei, vielleicht sogar vier Jahre bei Linux dabei, allerdings wusste ich bereits nach einem halben Jahr die wichtigsten und einfachsten Konsolenbefehle unter Linux. Vor einigen Jahren hatte ich immer wieder zwischendurch Linux von CD´s ausprobiert... Jedoch wusste ich nicht mal wie man das Terminal bediente, geschweige den ich suchte damals vergebens Laufwerk C:\ usw.... Einmal probierte ich ganz grob Ubuntu von einem Internet-USB-Stick aus, wären der Installation klickte ich auf Updates wären der Installation herunterladen. Boa, das dauerte ewig vom Internetstick die Aktualisierungen herunter zu laden. Mein Kollege war damals nicht so begeistert als er sah wie ich Linux auf dem Rechner installierte. Bevor Linux kam, war Windows 7 mein Liebling!! Dann habe ich mir zahlreiche Videos zu Ubuntu angeschaut und war hell auf begeistert wie fortgeschritten das ganze eigentlich war. Da ich aber langsam aber sicher kein Windows 7 mehr auf dem Rechner haben wollte, wegen Datenmüll und die stundenlange Arbeit wenn man ein Windows 7 neu aufsetzt, einschließlich ewig langen Aktualisierungen, dann nervige Treiberinstallation von unbekannten Geräten, dann zum Schluss die lästige Suche nach Programmen für Windows 7!! Nimmt sehr viel Zeit in Anspruch das ganze... Bis vor einigen Monaten habe ich für einen Kumpel Windows 7 neu aufgesetzt, und alles was dazu gehört. Ich habe ganze 7-8 Stunden gebraucht, damit der Windows 7 Rechner am Ende ziemlich gut lief, mit allen wichtigen Programmen und so weiter. Ich glaube das war OpenSuse welches ich mir zuerst auf meinem Rechner installierte. Nach vielen hin und her habe ich OpenSuse gelöscht, aber es gefiel mir irgendwie auch nicht! Dann kam Ubuntu mit Unity, war ein paar Wochen lang sehr zufrieden damit. Auf einmal entdeckte ich das aller erste mal Linux Mint, welches ich auch sehr mochte! Jedoch fiel mir auf das die Programme nicht wirklich auf dem neuesten Stand, sondern alle zwei Jahre kommen ja neue LTS Versionen usw... Ich ließ Linux Mint eine Zeit lang auf meinem Rechner installiert und habe so erst mal langsam wichtige Konsolenbefehle nach und nach im Kopf eingespeichert. Zum Schluss entdeckte ich sogenannte Rolling-Release Distributionen, unter anderem Arch Linux und Debian, jedoch wollte ich so weit es ging lieber vor konfigurierte Distributionen auf meinem Rechner haben, also bin ich dann ganz zum Schluss bei Manjaro KDE hängen geblieben, welches zwar auf Arch Linux basiert, jedoch von Haus aus eigene Repositories mit bringt! Also Manjaro ist mittlerweile mein Liebling geworden, top aktuell, aber zugleich auch ungewöhnlich stabil!! Diese Distribution eignet sich für Anfänger bis Fortgeschrittene, weil man manchmal ein bisschen selber Hand anlegen muss. Aber das wird dann immer auf deren offiziellen Seiten mitgeteilt. Hilfe benötigte ich fast überhaupt nicht, es waren winzige Kleinigkeiten zum Beispiel also meine Soundblaster Recon3D PCI-Express Soundkarte nicht vollständig vom Kernel erkannt wurde. Als ich das erste mal Manjaro überhaupt durch ein Video sah, probierte ich diese Distribution erst mal in einer virtuellen Maschine aus. Huii, dachte ich mir, da hörte ich auch das erste mal was von den Pacman Paket-Manager der ja unter Arch Linux Standard ist. Seitdem habe ich mich so dermaßen an Manjaro gewöhnt, das mir keiner mehr ein anderes System mehr unter jubeln kann! Kurz und knapp: Seitdem ich auf Linux umgestiegen bin, bereue ich es keine Minute mehr, ich habe endlich meine Ruhe und muss nicht stundenlang nach Software im Internet suchen, sondern der Paketmanager erledigt das alles. :)

      Also man braucht wirklich keine angst vor Linux haben, wenn man das alles hinter sich hat dann ist man sichtlich erleichtert. Aber eine kleine Lernkurve hat man dennoch schon!

      Also wenn du jetzt The Forest oder allgemein Wine meinst, ja ich habe aktuell auch noch kleine Probleme mit der Maus und teilweise mit dem XBox-360 Eingabegerät (Kabel). Bin aber der Meinung das die Wine Entwickler mit der Hilfe von Valve ziemlich voran gekommen sind. Ich habe sonst immer PlayOnLinux oder Lutris benutzt, damit ich Windowsspiele testen konnte...

      Es freut mich wirklich sehr mich mit jemanden zu unterhalten der auch ein Linuxfreund ist, herzlichen Dank dafür! :)
      10 Jahre ja/nein je nachdem. Wenn du "Linux" machst, dann reicht ein halbes Jahr bis Jahr und man kennt die wichtigeren Dinge. Sich wirklich auskennen mit dem System erfordert jedoch ohne Zweifel weit mehr als 5 Jahre und das inklusive regelmäßigen und intensiven Wissens-Sessions. Das ist auch gut so denn Unix-Systeme sind nun mal kein Out-of-the-Box-Gadget, sondern ein vollwertiges Betriebssystem, das sich jeder, der es einsetzen möchte, bis in die kleinste Compiler-Spitze konfigurieren und anpassen kann.

      Gerade eben dann wenn man - wie auf Servern üblich - keine GUI einsetzt. Egal welche Nische man sich auf Unix-Systemen in Angriff nimmt - überall muss man sich gut und tief einarbeiten um zu wissen was man tut. Irgendwie hab ich auch ein wenig Böcke drauf mal zu gucken wie unter Linux so zocken ist, aber ich habe gleichzeitig auch keinen Bock auf mein vorhandenes Spielsystem noch ein Betriebssystem draufzuknallen. Und andere Gamingkiste hab ich nicht, wird wohl also noch hindauern bis ich mal "probiere" :D
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      SchulzX64 schrieb:

      Bin aber der Meinung das die Wine Entwickler mit der Hilfe von Valve ziemlich voran gekommen sind.


      Das ist ja genau das, was ich meine. Valve ist von Anbeginn an schon begeistert von Linux und hat deswegen auch angefangen ihre Steam-Maschine, damit auszustatten dazu kam dann auch die Entwicklung für den Big-Picture-Mode, welche auch hervorragend funktioniert, aber bei 1200 Steam Games auch sehr nerven kann. Ich hoffe auch das Linux langsam, aber sicher mal aus dem Quark kommt und für Gamer Interessanter wird, schon alleine die Schnelligkeit des Betriebssystems ist dem von Windows meilenweit überlegen und von der Stabilität möchte ich hier gar nicht erst anfangen.
      Das einzige was aber auch wieder Negativ ausgelegt werden kann ist:

      Momentan ist Linux durch die weniger gute Verbreitung für Viren Programmierer noch uninteressant, sobald Linux dann durch die Gamer Interessanter wird, kommen dann auch die ganzen Vieren, Würmer oder vor allem Root-Kits. Na gut, das gibt es heute auch schon aber eben nicht in diesem Ausmaße wie es bei Windows ist. Auch muss ich dazu sagen, das durch das getrennte Admin/User Konzept, Linux eher sicherer ist als ein herkömmliches Windows, auch wenn Microsoft das Konzept mit der Entwicklung des UAC (Benutzerkontensteuerung) teilweise kopiert hat.
      Ebenso muss ich anmerken und da weiß ich gerade nicht wie ich das ausdrücken soll, Unix User sind was Viren und Co. angeht einfach nicht so dumm wie Windows Nutzer, oder ne besser gesagt so blauäugig und naiv. Liegt aber auch eher daran, das man bei Linux sich eben auch wegen den arbeiten mit dem Terminal, mit dem Betriebssystem mehr auseinandersetzen als z.b. der normale Windows Nutzer, der das OS installiert und sich dann eher keine Gedanken mehr darum macht, was eigentlich welcher Befehlt macht oder was genau passiert, wenn man das falsche Programm installiert nur, weil man beim UAC eh immer auf weiter klickt.

      Was ich persönlich aber jedem immer Anraten muss der Linux mal benutzen möchte ist: Setz dich mit dem Betriebssystem vorher wenigstens etwas auseinander. Auch wenn das heutzutage leichter geworden ist, sein System wieder auf Vordermann zu bringen so ist es eben auch ein Fakt, das es eben ein anderes System ist.
      Früher z.b. gab es so etwas nicht wie Systemwiederherstellungspunkte bei Linux, wenn du da den Installer dpkg "Begriffserklärung: (Debian Package) dient zum Installieren einzelner .deb-Pakete. Es stellt die Funktionen zur Verfügung, die von den Programmen apt-get und aptitude benutzt werden" zerschossen hast, weil du eine unüberlegte Handlung getätigt hattest, konntest du dir 2 Sachen überlegen:

      1. Du gehst auf eine vielleicht lange Fehlersuche oder
      2. Du installierst das OS komplett neu bzw. setzt es zurück

      Und wenn du ganz viel Pech hattest, hast du dir auch gleich noch den kompletten Paketmanager zerschossen, dann ging der Spaß erst richtig los. Zumal in meinem Fall, Ich immer im Hinterkopf haben musste das auf den Servern Kunden saßen, die natürlich auf ihre gemieteten Leistungen zurückgreifen wollten. Richtig problematisch wurde es dann, wenn es ein Root war, wo hauptsächlich Webserver Kunden drauf liefen, die dir bei Verlust oder Ausfällen, den Arsch richtig aufreißen können.
      Heute wählst du dann einfach einen Systemwiederherstellungspunkt aus und setzt dein System kurz mal 5 Minuten oder länger zurück um dann weiter zu Arbeiten. Perfekt für Einsteiger oder Profis mit drang zum Basteln, freut mich.

      Und deswegen muss ich da noch etwas weiter gehen bei deinem Zitat:

      SchulzX64 schrieb:

      also man braucht wirklich keine Angst vor Linux haben, wenn man das alles hinter sich hat, dann ist man sichtlich erleichtert. Aber eine kleine Lernkurve hat man dennoch schon!


      Angst nicht, aber Respekt. Es ist wie Chris " @DieAxtimWalde " schon sagte, "Zitat: ein vollwertiges Betriebssystem, das sich jeder, der es einsetzen möchte, bis in die kleinste Compiler-Spitze konfigurieren und anpassen kann."
      Und genau das Stimmt auch. Wer sich nicht voll und ganz darauf einlassen möchte seine, wie du schon sagtest "Lernkurve" zu benutzen oder es auch nicht kann, der soll es dann aber auch lieber lassen. Es eben auch Leute gibt, die so etwas wie eine Lernkurve besitzen gar nicht besitzen, bei anderen Dingen sicherlich, jeder hat eine, aber eben sind diese Leute nicht für das Wissen einen Computer vollständig zu bedienen geeignet, zumindest nicht, wenn es tiefer in die Materie geht, als nur eine DVD ins Laufwerk einzulegen oder Steam zu installieren.
      Es gibt Leute denen ich heute noch nach gefühlten 1156456421 Crashkursen, Windows immer noch nicht verstehen und ich monatlich das System neu machen muss, weil die es immer noch nicht verstanden haben das es Vieren gibt oder besser gesagt, trotz UAC und Virenscanner es immer wieder schaffen ihr System mit so etwas voll zu knallen. Andersrum, können die mir einen Schrank mit unbehandelten Holz zusammen bauen und das im Schlaf, wenn es sein muss, bekommen aber eben nicht den Computer Kram hin.

      Das soll jetzt alles nicht heißen, das man Linux nicht ausprobieren soll, das sogar im Gegenteil. Ich wollte damit nur ausdrücken, das Linux noch einmal eine Nummer schwerer ist als z.b. Windows.
      Wenn man das OS aber auch etwas drauf hat, wird man mit einem Stabileren und Hochperformanteren Betriebssystem belohnt, welches Windows zumindest in diesen Aspekten meilenweit überlegen ist.
      Und wenn irgendwann mal Valve oder wer auch immer, Linux zu einem Gaming OS macht so das Firmen ihre Treiber und Programme darauf bringen ohne wenn und aber, dann kann man wirklich mal über einen Umstieg nachdenken.

      Vorher bleibt es leider immer noch und das ist auch mein Fazit aus meinem Test mit Steam-Play, ein Betriebssystem, welches nur für Enthusiasten, Bastlern, Server-Administratoren oder diejenigen die Krampfhaft von Microsoft weg wollen, geeignet ist. Das OS ist immer noch nicht für Hardcore Gamer geeignet, bis auf ein "paar" Spiele bei Steam oder auch sonstige, ist das OS immer noch nicht gut, akzeptabel ja, man kann es machen aber eben immer noch nicht ausgereift. Das fängt leider bei den Treibern an und hört dann schließlich bei den Spielen auf. Klar kann man sich mit Steam-Play (Proton; Weiterentwicklung von Wine) aushelfen aber auch das ist nicht ausgereift und bedarf immer noch Systemkenntnisse um Einstellungen und Plugins zu installieren und schließlich Probleme im allgemeinen lösen zu möchten und genau hier liegt auch das eigentliche Problem, wenn wir uns das mal überlegen, wollen die meisten Spieler eben genau diese überhaupt nicht. Die meisten Spieler wollen:
      Steam starten, CDkey benutzen, runterladen und schließlich spielen, das kann eben Linux bis jetzt nur bei ausgewählten kleineren oder eben einer geringeren Menge an Games bieten. Hier muss noch viel passieren bevor es so weit sein kann, ich bin aber jetzt durch Steam und deren Steam-Play, zuversichtlicher als in den letzten 10 Jahren.
      Ich sollte PC-Dompteur werden, ein Peitschenhieb und der PC rennt wieder
      GPU: KFA² GTX 1070 (2000/4006MHz) ;|; CPU: i7 8700K ; 5GHz) with Dark Rock Pro 4 (Maximum 50° / Last) ;|; RAM: 2x 8GB DDR4 (3200MHz)
      sysprofile.de/id34173
      Kleine Aktualisierung von mir. Ich habe mir jetzt eine R9 380X Nitro von Sapphire gegönnt! Gebraucht versteht sich... Was soll ich sagen? Das ist ein regelrechter Quantensprung im Gegensatz zu meiner alten 650 Ti!! The Forest kann ich jetzt bis zum Anschlag auf volle Einstellungen spielen... The Forest hat sich richtig prächtig entwickelt, satte Grafik. :D

      Die Kombination Intel i5 3470 und R9 380X ist einfach nur spitze. Obwohl die Karte zwei bis drei Jahre alt ist, haut Sie aber ganz schön rein unter Linux! Dank der Vulkan-API. :)