kontroverse Gedanken zu The Forest - Erschrecker oder Necker?

    Unser Forum verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Datenschutzerklärung.

      kontroverse Gedanken zu The Forest - Erschrecker oder Necker?

      Ein Gedankenspiel zu The Forest ...

      Hier hin hat es die Spielebranche nun geschafft - in den Wald - das heimische Grün direkt auf dem Bildschirm. Kein lästiges mehr im Wald wandern oder frische Luft atmen, den Tau auf den Gräsern und Spinnennetzen entdecken und hier und dort einen Gecko, der sich schwarz-gelb-gefleckt durch das Gehölz windet. Nein, es geht noch einfacher: PC an und rein in den Forst.

      Warum starten Spieleentwickler ein solches Projekt?

      Ist es, um die Menschen auf ihre Ängste hinzuweisen? "Überwinde dich" könnte für einige wohl auch der Titel des Spiels heißen. Wer denkt bei "Der Wald" schon an übernatürliche Wesen, die des nachts ein harmloses Zeltlager überfallen und deren Bewohner kannibalisieren? Für den ein oder anderen wird der Wald jedoch durchaus zu einer Bedrohnung, nicht jeder kommt mit der Angst zurecht, die in ihm inne wohnt - allein im dunklen Wald, knarksendes Geäst und Eulengeheule. Zeltlager und Nachwanderung im Wald, so schaut man wohl doch mit einem lachenden und einem tränenden Auge auf die Kindheit zurück. Was, wenn der Entwickler des Spiels sich genau dieses graueneinflößende Szenario zu Grunde gelegt und metamorphorisch die Kannibalen und noch schlimmer die Mutanten als tief verborgene Ängste eines gebrandtmarkten Individuums der Kindheit darstellen wollte? Könnte man sich als so der Angst stellen ... für alles gibt es Simulatoren, warum nicht auch für einen Wald?

      Andere These: der Wald als Darstellung neckischer Mummenschanze - Kannibalen, echt jetzt?
      Der Entwickler dachte sich vermutlich: Wälder in Spielen gibt es viele. Die meisten beinhalten die typisch tolkienschen Feinde, warum also nicht mal einen Ort - z. B. eine Insel, die etwas näher an der Natur verborgener Inselreiche angesiedelt ist. Mit Sicherheit gibt es an den entlegensten Orten noch heute Kannibalen - die könnte es auch in den warmgemäßigten Klimazonen der Welt geben. Was sollst - wir paaren nordisch-kalte Mischwälder mit subtropischen halbnackten Wilden und mal gucken, was bei herauskommt. Siehe da, ein grafisch passables Survival spiel, mit witzigem Gruselfaktor.

      @KiiZuuRaa

      Leider wissen wir alle nicht wohin das Spiel in seiner endgültigen Version gehen wird. Vieles glauben wir erahnen zu können und doch werden wir es im Endeffekt abwarten müssen.

      Wie die Entwickler auf den Gedanke gekommen sind ausgerechnet eine Insel mit zum Teil typisch nordamerikanischer Vegetation als Bühne für das Spiel zu nutzen... naja. Vielleicht haben sie ja einfach aus dem Fenster geschaut. ;)
      Und dann noch Kannibalen.....?

      Ich glaube wie jedes Unternehmen haben sie eher geschaut was zur Zeit am Markt am Besten läuft. Schnell stellt man dann fest, das wir seit geraumer Zeit von einer Zombiewelle in der Spielbranche überrollt werden.
      Also war klar ein Survival läuft zur Zeit ganz gut. Da man aber immer nicht genau weiß wann ein Trend sich beginnt tot zu laufen, dachten sich die Jungs und Mädels "lieber ohne Zombies".
      Da der Gruselfaktor aber bereits intergraler Bestandteil ihrer Planung war, mußte ein Ersatz her.
      Schnell mal überlegt und "plautz"?! Kannibalen sind die Lösung.
      Bisher wenig bis gar nicht in PC Spielen vorkommend und idealer Ersatz für Zombies. Klasse! Und das Beste an der Sache ist auch noch dass die Kannibalen schnell sind. Im Gegensatz zum "Standardzombie" der schlurfent, stets darauf achtend keine Körperteile zu verlieren, dem Spieler in mehr oder weniger berechenbarer Geschwindigkeit hinterher hechelt.

      Das alles plus "open world" Faktor ergbit doch eine tolle Idee.

      Und das ist sie ja auch... :D

      LG lost in forest
      "Never stop a running system!"